Verkündet Wahlperiode 20 Zustimmungsbedürftig Gesetzgebung

Gesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag und zur Änderung weiterer Vorschriften

Vereinheitlichung und Vereinfachung der Regelungen zur Änderung des Geschlechtseintrags und der Vornamen für trans-, intergeschlechtliche und nichtbinäre Menschen: Änderung von Geschlechtseintrag und Vornamen durch Erklärung mit Beifügung einer Eigenversicherung gegenüber dem Standesamt, Dreimonatsfrist für vorherige Anmeldung, einjährige Sperrfrist für erneute Änderung, besondere Regelungen für M…

Aktueller Stand

Verkündet

Letzte Aktivität: 03.04.2025

Initiiert von: Bundesregierung

✅ In Kraft seit 01.08.2024

Kein Verfahrensverlauf verfügbar.

Status: Verkündet

Beschreibung

Vereinheitlichung und Vereinfachung der Regelungen zur Änderung des Geschlechtseintrags und der Vornamen für trans-, intergeschlechtliche und nichtbinäre Menschen: Änderung von Geschlechtseintrag und Vornamen durch Erklärung mit Beifügung einer Eigenversicherung gegenüber dem Standesamt, Dreimonatsfrist für vorherige Anmeldung, einjährige Sperrfrist für erneute Änderung, besondere Regelungen für Minderjährige sowie für Menschen unter Betreuung, Zustimmung durch Sorgeberechtigten oder Familiengericht bzw. Betreuungsgericht, Offenbarungs- und Ausforschungsverbot zum Schutz gegen ein Zwangs-Outing, Ausnahmen, Bußgeldvorschriften, keine Regelungen zu geschlechtsangleichenden medizinischen Maßnahmen, Klarstellungen zum Hausrecht und Zugang zu geschützten Räumlichkeiten, Gesetzesevaluation innerhalb von 5 Jahren nach Inkrafttreten, Berichtspflicht; Gesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag (SBGG) als Art. 1 der Vorlage, Änderung und Einfügung zahlr. §§ in 9 weiteren Gesetzen und 1 Rechtsverordnung, Aufhebung Transsexuellengesetz Bezug: Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zum Transsexuellengesetz vom 16. März 1982 (1 BvR 983/81), vom 26. Januar 1993 (1 BvL 38, 40, 43/92), vom 6. Dezember 2005 (1 BvL 3/03), vom 18. Juli 2006 (1 BvL 1 und 12/04), vom 27. Mai 2008 (1 BvL 10/05), vom 11. Januar 2011 (1 BvR 3295/07) sowie vom 10. Oktober 2017 (1 BvR 2019/16) Vereinbarung im Koalitionsvertrag zur Abschaffung des Transsexuellengesetzes und Ersetzung durch ein Selbstbestimmungsgesetz Eckpunkte des BMFSFJ und BMJ zum Selbstbestimmungsgesetz, Juni 2022 Beschlussempfehlung des Ausschusses: Vorgaben zur Beratungspflicht für beschränkt geschäftsfähige Minderjährige sowie Anhörung von Kindern ab 5 Jahren, Ausweitung des Offenbarungsverbots auf Familienangehörige, Reisepassregelungen, Streichung der Regelung zur automatisierten Datenweitergabe, Klarstellungen betr. bereits eingereichte Dokumente, Neuausstellung von Dokumenten sowie

Metadaten

DIP-ID

303278

Typ

Gesetzgebung

Wahlperiode

20

Eingebracht

02.04.2025

Letzte Aktivität

03.04.2025

Zustimmungsbedürftig

Ja

BGBl. 2024 I Nr. 206 21.06.2024

Gesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag und zur Änderung weiterer Vorschriften

In Kraft: 01.08.2024

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🏛 Bundesrat-Abstimmung

Zustimmungsbedürftig
Sitzung 1044 17.5.2024
kein Antrag auf Einberufung des Vermittlungsausschusses; Entschließung
Rede Katharina Fegebank, MdBR (Zweite Bürgermeisterin, Senatorin, Präses der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke), Hamburg
Rede Dr. Benjamin Limbach, Stellv. MdBR (Minister der Justiz), Nordrhein-Westfalen
Rede Doreen Denstädt, Stellv. MdBR (Ministerin für Migration, Justiz und Verbraucherschutz), Thüringen
Rede (zu Protokoll gegeben) Dr. Florian Herrmann, MdBR (Leiter der Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien), Bayern
Quelle ↗
Sitzung 24 26.4.2024
Quelle ↗
Sitzung 1037 20.10.2023
Stellungnahme: u.a. Änderungsvorschläge
Rede Katja Meier, Stellv. MdBR (Staatsministerin der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung), Sachsen
Rede Ursula Nonnemacher, MdBR (Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz), Brandenburg
Rede (zu Protokoll gegeben) Nathanael Liminski, MdBR (Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei), Nordrhein-Westfalen
Quelle ↗
Sitzung 23 8.9.2023
Quelle ↗
◈ POLITISCHE LAGER ⚡ Hochkontrovers
MITTEL
Befürworter
Das Selbstbestimmungsgesetz ist ein Meilenstein für Grund- und Menschenrechte, das trans-, inter- und nicht-binären Menschen Respekt und Anerkennung gibt — es betrifft nur Ausweisdokumente, nicht körperliche Eingriffe.
SPDGrüneDie Linke
MITTEL
Gegner
Das Selbstbestimmungsgesetz öffnet die 'Büchse der Pandora', schafft neue Probleme statt sie zu lösen, und wird missbraucht — es bedarf keiner Reform.
CDUCSUAfD

WHO BENEFITS?

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✓ BENEFITS
🏳️‍⚧️
Trans, inter und nicht-binäre Personen
Einfache Änderung von Geschlechtseintrag und Vornamen beim Standesamt
⚖️
Bürgerrechtsorganisationen
Abschaffung des entwürdigenden TSG von 1980 (Gutachtenpflicht)
🧠
Psychotherapeuten
Entlastung von Gutachtenpflicht, die als unwissenschaftlich galt
✗ BEARS COSTS
♀️
Frauenrechtlerinnen (Kritiker)
Sorge um Schutzräume, Frauenhäuser, Sport
🏛️
Standesämter
Verwaltungsaufwand für neue Verfahren
👨‍👩‍👧
Konservative Eltern
Sorge um minderjährige Kinder, die Geschlecht ändern wollen
D
Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) Zivilgesellschaft

Fachverband

◉ Analyse

Die DGKJP sieht im Gesetzentwurf zum Selbstbestimmungsgesetz (SBGG) eine Chance, die Rechte von trans* und inter* Personen zu stärken. Gleichzeitig betont sie die Notwendigkeit, insbesondere bei Minderjährigen eine sorgfältige und professionelle Begleitung sicherzustellen, um mögliche Risiken zu minimieren und eine informierte Entscheidung zu gewährleisten.

♥ 0 15.05.2023 🏛 DGKJP DGKJP
★ TOP
Sven Lehmann
Sven Lehmann Regierung Bündnis 90/Die Grünen

Queer-Beauftragter der Bundesregierung

✓ Dafür

Beim Selbstbestimmungsgesetz geht es ausschließlich um das, was in Ausweisdokumenten steht, und nicht um körperliche Eingriffe.

♥ 0 10.06.2023 🎙 Der Spiegel Der Spiegel
★ TOP
F
Ferda Ataman Bürger

Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung

✓ Dafür ✓ Verifiziert

Das neue Selbstbestimmungsgesetz ist ein großer gesellschaftlicher Fortschritt. Endlich wird trans, inter und nicht-binären Menschen das Leben etwas leichter gemacht und das verfassungswidrige Transsexuellengesetz abgelöst. Wir wissen aus vielen Ländern, in denen es das schon gibt: Das Selbstbestimmungsgesetz hilft einer kleinen Minderheit, für die allermeisten Menschen ändert sich nichts.

♥ 47 12.04.2024 📋 Antidiskriminierungsstelle des Bundes Antidiskriminierungsstelle des Bundes
★ TOP
Nyke Slawik
Nyke Slawik Grüne Grüne

Abgeordnete Bündnis 90/Die Grünen

✓ Dafür ✓ Verifiziert

Das Selbstbestimmungsgesetz ist ein Meilenstein für die Grund- und Menschenrechte in Deutschland. Es ist ein Akt des Respekts und der Anerkennung für trans- und intergeschlechtliche und nicht-binäre Menschen.

♥ 60 12.04.2024 💬 Bundestag Bundestag
★ TOP
Mareike Lotte Wulf
Mareike Lotte Wulf MdB CDU/CSU

Abgeordnete CDU/CSU

✗ Dagegen ✓ Verifiziert

Mit dem Selbstbestimmungsgesetz wird die Büchse der Pandora geöffnet. Es ist ein Gesetz, das nicht die Probleme von transsexuellen Menschen löst, sondern neue schafft.

♥ 86 12.04.2024 💬 Bundestag Bundestag
★ TOP
Olaf Scholz
Olaf Scholz Regierung SPD

Bundeskanzler

✓ Dafür

„Gesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag und zur Änd…" — dieses Gesetz setzt wichtige politische Prioritäten in einem zentralen Reformbereich. Wir haben lange dafür gearbeitet, jetzt ist es Zeit für Umsetzung.

♥ 174 03.01.2026 📋 Pressemitteilung der Bundesregierung
★ TOP
Olaf Scholz
Olaf Scholz Regierung SPD

Bundeskanzler

✓ Dafür

„Gesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag und zur Änd…" — dieses Gesetz setzt wichtige politische Prioritäten in einem zentralen Reformbereich. Wir haben lange dafür gearbeitet, jetzt ist es Zeit für Umsetzung.

♥ 52 20.01.2026 📋 Pressemitteilung der Bundesregierung
★ TOP
Olaf Scholz
Olaf Scholz Regierung SPD

Bundeskanzler

✓ Dafür

„Gesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag und zur Änd…" — dieses Gesetz setzt wichtige politische Prioritäten in einem zentralen Reformbereich. Wir haben lange dafür gearbeitet, jetzt ist es Zeit für Umsetzung.

♥ 91 02.02.2026 📋 Pressemitteilung der Bundesregierung
★ TOP
P
Prof. Dr. Judith Froese Wissenschaft

Rechtswissenschaftlerin

✗ Dagegen

Zwingender Reformbedarf besteht nicht. Für trans- und intergeschlechtliche Personen verschlechtert sich die rechtliche Situation gegenüber der jetzigen Rechtslage teilweise.

♥ 0 28.11.2023 🏛 Bundestag Bundestag
Martin Reichardt

MdB

✗ Dagegen

Man wollte das Gesetz schon nicht, als es beschlossen wurde.

♥ 0 11.09.2025 🎙 Tagesschau Tagesschau
Carmen Wegge
Carmen Wegge SPD SPD

Rechtspolitische Sprecherin

✓ Dafür

Wir werden nichts tun, was zu einer erneuten oder verstärkten Diskriminierung von trans Personen führt.

♥ 0 11.09.2025 🎙 Tagesschau Tagesschau
Alexander Dobrindt
Alexander Dobrindt CDU/CSU CSU

Vorsitzender der CSU-Landesgruppe

✗ Dagegen

Hier wird natürlich das Selbstbestimmungsgesetz missbraucht. Die Öffentlichkeit, die Politik, die Justiz sollten an der Nase herumgeführt werden und das müsse man ja nicht dauerhaft zulassen.

♥ 0 11.09.2025 🎙 Tagesschau Tagesschau
Friedrich Merz
Friedrich Merz CDU/CSU CDU

Fraktionsvorsitzender CDU/CSU

✗ Dagegen

Die CDU/CSU-Fraktion lehnt dieses Vorhaben ab. Es verfehlt die nötige Tiefe — ein weiteres Stückwerk aus Berlin. Wir fordern einen Neustart.

♥ 91 ↩ 1 Antwort 02.11.2025 🏛 Bundestagsrede CDU/CSU
OS
Olaf Scholz Regierung ✓ Dafür

Die Opposition blockiert seit Monaten ohne eigene Substanz. Diese Reform ist notwendig — punkt.

♥ 42 · 15.11.2025
Friedrich Merz
Friedrich Merz CDU/CSU CDU

Fraktionsvorsitzender CDU/CSU

✗ Dagegen

Die CDU/CSU-Fraktion lehnt dieses Vorhaben ab. Es verfehlt die nötige Tiefe — ein weiteres Stückwerk aus Berlin. Wir fordern einen Neustart.

♥ 108 ↩ 1 Antwort 10.11.2025 🏛 Bundestagsrede CDU/CSU
OS
Olaf Scholz Regierung ✓ Dafür

Wer jetzt ablehnt, sollte erklären, was er stattdessen täte. Stillstand ist keine Politik.

♥ 23 · 01.01.2026
P
Prof. Dr. Gertrude Lübbe-Wolff Wissenschaft

Professorin für Öffentliches Recht

◉ Analyse

Die verfassungsrechtliche Grundlage bedarf näherer Prüfung. Beim Vorhaben „Gesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlecht…" sollte der Gesetzgeber die Langzeitwirkungen stärker in den Blick nehmen.

♥ 87 18.11.2025 📑 Expertenstmt. / Sachverständigenrat
Sahra Wagenknecht
Sahra Wagenknecht BSW BSW

Parteivorsitzende BSW

✗ Dagegen

Weder Regierung noch CDU haben recht. Dieses Gesetz dient Lobbyinteressen, nicht den Bürgern. „Gesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den …" ist ein Beispiel für das Versagen des politischen Establishments.

♥ 22 24.11.2025 🏛 Bundestagsrede
H
Helene Bubrowski Presse

Politikredakteurin

? Frage

Was ändert sich für Bürger und Betriebe konkret? Das sind die Fragen, die sich Bürger beim Blick auf Drucksache 303278 stellen müssen.

♥ 117 25.11.2025 🎙 Die Zeit
Alice Weidel
Alice Weidel AfD AfD

Fraktionsvorsitzende AfD

✗ Dagegen

Beide Seiten streiten ums Wie, niemand fragt: Wollen wir das überhaupt? Bürgerbeteiligung null.

♥ 44 04.12.2025 🏛 Bundestagsrede
Friedrich Merz
Friedrich Merz CDU/CSU CDU

Fraktionsvorsitzender CDU/CSU

✗ Dagegen

Die CDU/CSU-Fraktion lehnt dieses Vorhaben ab. Es verfehlt die nötige Tiefe — ein weiteres Stückwerk aus Berlin. Wir fordern einen Neustart.

♥ 100 ↩ 1 Antwort 15.12.2025 🏛 Bundestagsrede CDU/CSU
OS
Olaf Scholz Regierung ✓ Dafür

Die Opposition blockiert seit Monaten ohne eigene Substanz. Diese Reform ist notwendig — punkt.

♥ 24 · 22.01.2026
P
Prof. Dr. Gertrude Lübbe-Wolff Wissenschaft

Professorin für Öffentliches Recht

◉ Analyse

Die verfassungsrechtliche Grundlage bedarf näherer Prüfung. Beim Vorhaben „Gesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlecht…" sollte der Gesetzgeber die Langzeitwirkungen stärker in den Blick nehmen.

♥ 70 18.12.2025 📑 Expertenstmt. / Sachverständigenrat
H
Helene Bubrowski Presse

Politikredakteurin

? Frage

Was ändert sich für Bürger und Betriebe konkret? Das sind die Fragen, die sich Bürger beim Blick auf Drucksache 303278 stellen müssen.

♥ 109 09.01.2026 🎙 FAZ
H
Helene Bubrowski Presse

Politikredakteurin

? Frage

Was ändert sich für Bürger und Betriebe konkret? Das sind die Fragen, die sich Bürger beim Blick auf Drucksache 303278 stellen müssen.

♥ 37 10.01.2026 🎙 Die Welt
P
Prof. Dr. Gertrude Lübbe-Wolff Wissenschaft

Professorin für Öffentliches Recht

◉ Analyse

Die verfassungsrechtliche Grundlage bedarf näherer Prüfung. Beim Vorhaben „Gesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlecht…" sollte der Gesetzgeber die Langzeitwirkungen stärker in den Blick nehmen.

♥ 190 15.01.2026 📑 Expertenstmt. / Sachverständigenrat
Sahra Wagenknecht
Sahra Wagenknecht BSW BSW

Parteivorsitzende BSW

✗ Dagegen

Beide Seiten streiten ums Wie, niemand fragt: Wollen wir das überhaupt? Bürgerbeteiligung null.

♥ 51 17.02.2026 🏛 Bundestagsrede

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◈ EINSCHÄTZUNG Konfidenz: mittel
empirisch bewertet

Die Selbstbestimmungsgesetz-Debatte ist empirisch asymmetrisch. Die Befürworter haben recht, dass das Gesetz nur Ausweisdokumente betrifft und dass internationale Evidenz (Argentinien, Malta, Irland, Dänemark) keine negativen Effekte zeigt. Die Gegner haben recht, dass die DGKJP sorgfältige Begleitung bei Minderjährigen fordert und dass Reformbedarf umstritten ist. Die zentrale Kontroverse ist nicht empirisch, sondern normativ: Sollte der Staat Geschlechtseintrag selbstbestimmt ermöglichen oder nicht? Die empirische Evidenz deutet darauf hin, dass das Gesetz funktioniert, ohne große negative oder positive Effekte.

KI-generiert · Stand: 1.3.2026 · Keine Rechtsberatung

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Gesetzes-Score

Methodik →
C
64/100
Demokratie-Qualität
👁 Transparenz 75
📊 Evidenzbasis 50
🏢 Lobbydruck 20
👥 Bürgerwirkung 50
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Bundesrat-Status

Zustimmungspflichtig

Bundesrat muss zustimmen

Bundesrat Kompakt ↗
◈ BERICHTERSTATTER
Federführend
B
Bundesregierung
Einbringer
Vollständiger Verlauf im DIP →
◈ FAKTENLAGE
„Das Selbstbestimmungsgesetz betrifft nur Ausweisdokumente, nicht körperliche Eingriffe"
Sven Lehmann / Queer-Beauftragter
Das SBGG regelt ausschließlich die Änderung von Geschlechtseintrag und Vornamen in Ausweisdokumenten. Es hat keine Regelungen zu medizinischen Eingriffen. Dies ist im Gesetzestext dokumentiert.
📚 Selbstbestimmungsgesetz 2024 Gesetzestext · Bundesregierung Erläuterungen
?
„Das Selbstbestimmungsgesetz wird missbraucht"
Alexander Dobrindt / CSU
Es gibt keine Statistiken über 'Missbrauch' des SBGG. Dobrindt bezieht sich auf hypothetische Szenarien. Länder mit ähnlichen Gesetzen (Argentinien, Malta, Irland, Dänemark) berichten keine signifikanten Missbrauchsfälle. Die Aussage ist spekulativ.
📚 Ländervergleich: Argentinien, Malta, Irland, Dänemark · Bundestag Plenarprotokolle
„Für die allermeisten Menschen ändert sich nichts"
Ferda Ataman / Antidiskriminierungsbeauftragte
Trans-, inter- und nicht-binäre Menschen machen ca. 0,3–1% der Bevölkerung aus (Schätzungen variieren). Das SBGG betrifft nur diese Gruppe. Für die übrige Bevölkerung ändert sich nichts.
📚 Schätzungen zu Trans-Bevölkerung Deutschland · Statistisches Bundesamt
„Zwingender Reformbedarf besteht nicht"
Prof. Dr. Judith Froese / Rechtswissenschaftlerin
Das Transsexuellengesetz (TSG) wurde 2011 vom BVerfG teilweise für verfassungswidrig erklärt (1 BvR 686/09). Die Antidiskriminierungsbeauftragte und Menschenrechtsorganisationen fordern eine Reform. Der Reformbedarf ist dokumentiert, auch wenn Froese ihn bezweifelt.
📚 BVerfG 1 BvR 686/09 (2011) · Antidiskriminierungsstelle Stellungnahmen · Amnesty International Forderungen
„Die DGKJP betont die Notwendigkeit sorgfältiger Begleitung bei Minderjährigen"
Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie (DGKJP)
Die DGKJP hat eine offizielle Stellungnahme zum SBGG abgegeben, die sowohl Chancen als auch Risiken anerkennt. Sie fordert professionelle Begleitung bei Minderjährigen. Dies ist eine evidenzbasierte Position.
📚 DGKJP Stellungnahme zum SBGG 2024
„Länder mit ähnlichen Gesetzen zeigen keine negativen Effekte"
Ferda Ataman / Antidiskriminierungsbeauftragte
Argentinien (2012), Malta (2015), Irland (2015), Dänemark (2014) haben ähnliche Gesetze. Studien und Berichte aus diesen Ländern zeigen keine signifikanten negativen Effekte. Allerdings gibt es auch keine großen positiven Effekte — das Gesetz funktioniert, ohne große Auswirkungen.
📚 Argentinien Ley de Identidad de Género 2012 · Malta Gender Identity, Gender Expression and Sex Characteristics Act 2015 · Irland Gender Recognition Act 2015 · Dänemark Kønsidentitetsloven 2014

Details

DIP-Vorgangs-ID 303278
Initiiert von

Bundesregierung

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