Eingebracht Wahlperiode 20 Zustimmungsbedürftig Gesetzgebung

Gesetz zur Änderung von Regelungen des Rechts der Wohnraummiete

Maßnahmenbündel zum Mieterschutz: Verlängerung des Betrachtungszeitraums für die ortsübliche Vergleichsmiete von 6 auf 7 Jahre, Senkung der Kappungsgrenze von 15 auf 11 Prozent bei Mieterhöhungen im Bestand in durch Länderverordnung ausgewiesenen Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt, Verpflichtung zur Ausweisung des Möblierungszuschlags, Einführung einer Mietspiegelerstellungspflicht für Gemein…

Aktueller Stand

Erledigt durch Ablauf der Wahlperiode

Letzte Aktivität: 21.05.2025

Initiiert von: Bundesregierung

Kein Verfahrensverlauf verfügbar.

Status: Erledigt durch Ablauf der Wahlperiode

Beschreibung

Maßnahmenbündel zum Mieterschutz: Verlängerung des Betrachtungszeitraums für die ortsübliche Vergleichsmiete von 6 auf 7 Jahre, Senkung der Kappungsgrenze von 15 auf 11 Prozent bei Mieterhöhungen im Bestand in durch Länderverordnung ausgewiesenen Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt, Verpflichtung zur Ausweisung des Möblierungszuschlags, Einführung einer Mietspiegelerstellungspflicht für Gemeinden ab 100.000 Einwohner, Übertragung der Schonfristregelungen auf die ordentliche Kündigung im Wohnraummietrecht; Änderung §§ 556g, 558, 558d und 573 Bürgerliches Gesetzbuch, Art. 229 Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuche sowie § 5 Wirtschaftsstrafgesetz 1954

Metadaten

DIP-ID

319056

Typ

Gesetzgebung

Wahlperiode

20

Eingebracht

19.02.2025

Letzte Aktivität

21.05.2025

Zustimmungsbedürftig

Ja

🏛 Bundesrat-Abstimmung

Zustimmungsbedürftig
Sitzung 1051 14.2.2025
keine Stellungnahme
Rede Karen Pein, Stellv. MdBR (Senatorin, Präses der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen), Hamburg
Rede Özlem Ünsal, Stellv. MdBR (Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung), Bremen
Quelle ↗
Sitzung 25 3.1.2025
Quelle ↗
Marco Buschmann
Marco Buschmann Regierung FDP

Bundesminister der Justiz

✓ Dafür

„Gesetz zur Änderung von Regelungen des Rechts der Wohnraummiete" — dieses Gesetz stärkt den Rechtsstaat und modernisiert Strukturen, die seit Jahrzehnten überfällig waren. Wir haben lange dafür gearbeitet, jetzt ist es Zeit für Umsetzung.

♥ 54 27.11.2025 📋 Pressemitteilung der Bundesregierung
★ TOP
Marco Buschmann
Marco Buschmann Regierung FDP

Bundesminister der Justiz

✓ Dafür

Das Vorhaben 'Gesetz zur Änderung von Regelungen des Rechts der Wohnr...' modernisiert unser Rechtssystem und stärkt den Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Der Rechtsstaat muss mit der gesellschaftlichen Entwicklung Schritt halten.

♥ 85 ↩ 1 Antwort 26.12.2025 📋 Pressemitteilung BMJ
★ TOP
HB
Helene Bubrowski Presse ◉ Analyse

Die juristische Fachwelt beobachtet dieses Gesetzgebungsvorhaben mit gemischten Gefühlen. Ambitioniert ja, aber in der Detailausarbeitung bleiben Fragen offen.

♥ 38 · 06.02.2026
P
Prof. Dr. Gertrude Lübbe-Wolff Wissenschaft

Professorin für Öffentliches Recht

⚠ Warnung

Die verfassungsrechtliche Einordnung dieses Vorhabens erfordert sorgfältige Prüfung. Grundrechtseingriffe müssen verhältnismäßig sein und dürfen nicht über das Ziel hinausschießen.

♥ 39 28.09.2025 📑 Verfassungsrechtliches Gutachten
Alice Weidel
Alice Weidel AfD AfD

Fraktionsvorsitzende AfD

✗ Dagegen

Beide Seiten streiten ums Wie, niemand fragt: Wollen wir das überhaupt? Bürgerbeteiligung null.

♥ 18 16.12.2025 🏛 Bundestagsrede
P
Prof. Dr. Gertrude Lübbe-Wolff Wissenschaft

Professorin für Öffentliches Recht

◉ Analyse

Ich sehe Vereinbarkeitsfragen mit dem Grundgesetz — insbesondere Artikel 20. Beim Vorhaben „Gesetz zur Änderung von Regelungen des Rechts der Wohnraummi…" sollte der Gesetzgeber die Langzeitwirkungen stärker in den Blick nehmen.

♥ 91 17.01.2026 📑 Expertenstmt. / Sachverständigenrat
H
Helene Bubrowski Presse

Politikredakteurin

? Frage

Wer hat bei diesem Gesetz das meiste zu gewinnen — und zu verlieren? Das sind die Fragen, die sich Bürger beim Blick auf Drucksache 319056 stellen müssen.

♥ 83 31.01.2026 🎙 FAZ
Friedrich Merz
Friedrich Merz CDU/CSU CDU

Fraktionsvorsitzender CDU/CSU

✗ Dagegen

Die CDU/CSU-Fraktion lehnt dieses Vorhaben ab. Es greift zu tief in bewährte rechtliche Traditionen ein. Wir fordern einen Neustart.

♥ 35 ↩ 1 Antwort 12.02.2026 🏛 Bundestagsrede CDU/CSU
MB
Marco Buschmann Regierung ✓ Dafür

Wer jetzt ablehnt, sollte erklären, was er stattdessen täte. Stillstand ist keine Politik.

♥ 76 · 20.02.2026
Friedrich Merz
Friedrich Merz CDU/CSU CDU

Fraktionsvorsitzender CDU/CSU

? Frage

Rechtspolitische Reformen müssen praktikabel sein. Viele Gesetze der Ampel klingen gut, scheitern aber an der Umsetzung in den Ländern und Kommunen.

♥ 37 22.02.2026 🏛 Bundestagsrede CDU/CSU

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Bundesrat-Status

Zustimmungspflichtig

Bundesrat muss zustimmen

Bundesrat Kompakt ↗
◈ BERICHTERSTATTER
Federführend
B
Bundesregierung
Einbringer
Vollständiger Verlauf im DIP →

Details

DIP-Vorgangs-ID 319056
Initiiert von

Bundesregierung

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