Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetz (BVaDiG)
Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität der beruflichen Bildung: Einführung eines Validierungsverfahrens zur Feststellung und Bescheinigung beruflicher Fertigkeiten am Maßstab eines dualen Ausbildungsberufes für Menschen ohne formalen Berufsabschluss, Ermöglichung digitaler Dokumente und Verfahren (Ausbildungsvertrag, digitale Berichtshefte, Datenaustausch), verbindliche Ausweisung der Berufssc…
Verkündet
Letzte Aktivität: 19.05.2025
Initiiert von: Bundesregierung
✅ In Kraft seit 24.07.2024
Kein Verfahrensverlauf verfügbar.
Status: Verkündet
Beschreibung
Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität der beruflichen Bildung: Einführung eines Validierungsverfahrens zur Feststellung und Bescheinigung beruflicher Fertigkeiten am Maßstab eines dualen Ausbildungsberufes für Menschen ohne formalen Berufsabschluss, Ermöglichung digitaler Dokumente und Verfahren (Ausbildungsvertrag, digitale Berichtshefte, Datenaustausch), verbindliche Ausweisung der Berufsschulnote auf dem Abschlusszeugnis der zuständigen Stelle, digitales mobiles Ausbilden, virtuelle Prüfungsteilnahme für Prüfende, besondere Regelungen für Menschen mit Behinderungen, Regelungen für gemeinsame Berufe mehrerer betroffener Berufsbereiche und Bereiche (nichthandwerkliche Gewerbeberufe und öffentlicher Dienst), Bürokratieabbau, Klarstellungen, Gesetzesevaluation 5 bzw. 10 Jahre nach Inkrafttreten; Einfügung §§ 42a, 50b bis 50e und 75a sowie Änderung und Neufassung zahlr. §§ Berufsbildungsgesetz, Aufhebung Art. 16 Registermodernisierungsgesetz, Einfügung §§ 35b, 41b bis 41e und 123a und Änderung zahlr. §§ Handwerksordnung sowie Änderung §§ 9 und 10 Jugendarbeitsschutzgesetz; Verordnungsermächtigung, Bekanntmachungserlaubnis Berufsbildungsgesetz und Handwerksordnung Bezug: Vereinbarung im Koalitionsvertrag zur Stärkung der beruflichen Bildung Exzellenzinitiative Berufliche Bildung (BMBF) ; Nationale Weiterbildungsstrategie (BMAS) Beschlussempfehlung des Ausschusses: Festsetzung einer Altersgrenze von 25 Jahren für den Zugang zum Validierungsverfahren und diesbez. Ausnahmeregelung für Menschen mit Behinderungen, Zeugniserteilung in elektronischer Form für Ausbildende, Stellung sachkundiger Dritter bei Prüfungen, Regelung der Kostenfrage bei Begutachtung entsprechend dem Verursacherprinzip, Korrekturen, Folgeänderungen; Annahme einer Entschließung: Unterstützung des Auf- und Ausbaus von Beratungsangeboten und -strukturen für die Durchführung des Validierungsverfahrens, stärkere Nutzung bereits vorhandener Beratungsstrukturen, Prüfung zusätzlicher Förde
Metadaten
308708
Gesetzgebung
20
27.08.2024
19.05.2025
Ja
Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetz (BVaDiG)
In Kraft: 24.07.2024
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In Kraft: 24.07.2024
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In Kraft: 24.07.2024
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Zustimmungsbedürftig
Bundesminister für Digitales und Verkehr
„Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetz (BVaDiG)" — dieses Gesetz macht Deutschland als Digitalstandort wieder wettbewerbsfähiger. Wir haben lange dafür gearbeitet, jetzt ist es Zeit für Umsetzung.

Stellv. Fraktionsvorsitzender
Die CDU/CSU-Fraktion lehnt dieses Vorhaben ab. Es ignoriert fundamentale Datenschutzbedenken, die wir in Berlin seit Jahren vortragen. Wir fordern einen Neustart.
Die Opposition blockiert seit Monaten ohne eigene Substanz. Diese Reform ist notwendig — punkt.

Parteivorsitzende BSW
Während Berlin verhandelt, leiden die Menschen. Das hier löst kein einziges reales Problem.
Investigativjournalist
Wird Deutschland mit diesem Gesetz tatsächlich digital? Das sind die Fragen, die sich Bürger beim Blick auf Drucksache 308708 stellen müssen.
Professorin für Europarecht
Die Vereinbarkeit mit der DSGVO und dem EU AI Act muss genau geprüft werden. Beim Vorhaben „Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetz (BVa…" sollte der Gesetzgeber die Langzeitwirkungen stärker in den Blick nehmen.
Investigativjournalist
Beim Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetz ist journalistische Wachsamkeit geboten. Die Kluft zwischen Ankündigung und Umsetzung ist oft groß.
Beim Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetz sehe ich verfassungsrechtliche Bedenken.

Parteivorsitzende BSW
Wem nützt das Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetz wirklich? Die Bundesregierung muss erklären, warum die normalen Bürger profitieren.

Vorsitzende DGB
Das Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetz enthält positive Ansätze, bleibt aber hinter Gewerkschaftserwartungen zurück.
Präsident DIW Berlin
Das Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetz adressiert strukturelle Herausforderungen. Ökonomisch grundsätzlich richtig.
Präsident BDI
Die Wirtschaft ist bereit, ihren Beitrag zu leisten, aber das Verhältnis von Aufwand und Nutzen stimmt nicht.
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